Zwei Saupreißn zu Besuch in München
“Etwas” verspätet, aber besser spät als nie, hier mal ein kurzer Bericht vom Ausflug von Andreas und mir nach München.
An einem frühen Freitag Morgen machten wir uns auf den mutigen Weg den Weißwurstäquator zu überqueren. 2-3 Raucherpausen, eine Frühsücks-/Mittagspause und ungefähr 7 Stunden später kamen wir in Ebersberg (östlich von München) an, um ein paar Bekannte/Geschäftspartner zu treffen. Von dort aus ging es dann am Nachmittag nach München rein. Dazu muss man sagen, dass wir vorurteilbehaftet nach München kamen, was sich aber später natürlich ändern sollte. Wir kannten München bis dato nur relativ oberflächlich. Als wir so von Osten nach München reinrollten, stellten wir fest, dass es auch Berlin hätte sein können, durch das wir da fahren. Soll heißen, von einem angeblich so schicken München und schicken Leuten war weit und breit nichts zu sehen. Da wir aber sowieso nichts von einem abgehobenen und übertriebenen Lifestyle halten, waren wir für´s Erste schonmal beruhigt.
Am ersten Abend gab es dann gleich noch ein bißchen “Kultur”, denn wir besuchten die Augustiner Bräustuben. Wie zu erwarten war, gab es dort die ein oder andere Maß für unsere durstigen Kehlen.
Am nächsten Morgen machten wir zwei Berliner uns auf den Weg zum Bäcker um Schrippen zu holen. “Schrippen”? Ja genau, Schrippen wollten wir haben!
Die gab es natürlich nicht. Man bot uns Semmeln an! Die wollten wir aber eigentlich nicht, denn in Berlin sind das diese “Doppelbrötchen”! … Naja, wie auch immer, wir nahmen dann also ein paar Semmeln und ein paar Brez´n und gönnten uns dann ein Weißwurstfrühstück. Von wegen Berliner Kulturbanausen!
Danach machten wir uns auf den Weg und schlenderten durch die Isarauen.
Dann ging es weiter in den Olympiapark, wo ein Mountainbike-Rennen stattfand, was uns etwas bei der Orientierung und Wegfindung beeinträchtigte!
Nach einer etwas längeren Stärkungspause mit Radler und netten Gesprächen beschlossen wir, noch den Berg zu bezwingen um einen Ausblick über München zu haben und das Olympiastadion zu sehen.
Danach machten wir noch einen kleinen Abstecher in die BMW Welt, die zwar pompös wirkte, uns aber nicht wirklich überzeugen konnte. Dann haben wir noch kurz bei den Isarsurfern vorbeigeschaut. Echt beeindruckend!
Den Samstag Abend verbrachten wir mit Grillen an der Isar. Das war eine feine Sache und die Idee hatten wohl auch andere!
Dazu mal ein großes Lob an die Stadt und an die Münchener! Trotz der vielen Leute die sich Abends an der Isar “vergnügen” ist es dort echt sauber!
Am Sonntag Morgen ging es dann ganz unspektakulär und mit Vorfreude auf unsere geliebte Stadt Berlin wieder nach Hause. Dennoch bleibt zu sagen, es war wirklich angenehm und schön in München zu verweilen und es wird bestimmt nicht das letzte mal gewesen sein. Und nochmal ein Dankeschön an Nicole und Stephan für die Gastfreundschaft! Wir kommen wieder, keine Frage! ![]()
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berlin | isar | isarsurfer | münchen | olympiastadion
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3 Februar 2011 um 12:15
Bekanntermaßen besteht eine tiefe und auch herzliche Bindung zwischen Berlin und München. Der Berliner Dialekt trifft im Süden Deutschlands auf sehr viel Wohlwollen. In meinem Bekanntenkreis finden sich vier waschechte Berliner, die in München ihr zweites zuhause gefunden haben.
Ein herzliches Grüß Gott
17 Februar 2011 um 06:56
Ja, wir Bayern haben inzwischen eine große Toleranz gegenüber Preußen entwickelt. Der Grundsatz lautet folgendermaßen: “Toleranz is, wenn i nix dagegn hob, dass mir so a Preiß a ordntliche Maß zahlt!”
Nix für ungut, und: Willkommen in Bayern!
5 März 2011 um 18:38
Sauba sog I! Wenn’z as nexte Moi in Minga seiz nachad sogt’s Bescheid…Nachad kaff ma uns a Maßerl z’samm.
8 März 2011 um 20:31
Gern doch, aber dann auf hochdeutsch, besonders nach den ersten Schluck Bier!